Projekt Pyramide Wie kam es zu der Idee

Als bildender Künstler (Maler, Bildhauer, Performance-Maler)
unter dem Motto "mit dem Künstler als Promoter", habe ich mich immer mit meinem Umfeld Erftkreis auseinander gesetzt. Da wo ich lebe, da wollte ich auch arbeiten als Künstler, Kulturgut-Transporteur, als Kunst-Kultur-Macher wie z.B. der Handwerker, der örtlich ansässig als Installateur, Metzger oder Ackerbauer seinen Lebensunterhalt verdient. Immer schon habe ich mich mit dem Erftkreis auseinander gesetzt, wo die Erft bis in den Rhein fließt, wo „Alt Kaster“, ein altes Örtchen aus Römerzeiten, als vorgelegener römischer Garnisonsstandort für Colonia/Köln, zu besichtigen ist. Wo damals aus Frechen die Bartmannskrüge, später die Taurohre und die Braunkohle für ganz Deutschland gefördert wird, wo der Quarzsand für Glas und Waschmittel und die Zuckerrüben als wichtige Produkte aus der Region die dort lebenden Menschen beschäftigen. Als ich merkte, dass ich als Künstler im Geschäft mit den Museen mich auch wirtschaftlich nicht zu behaupten vermochte, die Zusammenarbeit mit den Galeristen mich in der künstlerischen Freiheit einengte, verblieb mir , so glaubte ich damals, noch die Auseinand-ersetzung mit den wirtschaftlich erfolgreichsten Firmen aus der Region. So gab es im Erftkreis Toyota, Toshiba, Sony, Klosterfrau Melissengeist, Wacker Chemie und neben vielen anderen auch noch die Braunkohle Rheinbraun und den Tagebau. Da ich neben meinem Kunststudium auch die Naturwissenschaften, wie Ingenieurwissenschaft,
Mathematik, Physik und Technologie studiert habe,bildete sich neben der Malerei und dem Kulturinteresse auch das Interesse für die technischen Meisterleistungen der Menschen aus der Region, insbesondere der Tagebau, die tiefen Löcher und warum diese Löcher nicht mit Wasser voll liefen.